Energiekosten reduzieren

Tipps & Tricks: So sparen wir Strom im Haushalt

Als Verbraucher haben wir direkten Einfluss darauf, wie viel Strom wir verbrauchen. Der Großteil des Stroms, den wir täglich nutzen, geht auf elektrische Ger...

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Energiekosten reduzieren

Als Verbraucher haben wir direkten Einfluss darauf, wie viel Strom wir verbrauchen. Der Großteil des Stroms, den wir täglich nutzen, geht auf elektrische Geräte und Haushaltsgeräte zurück. Es gibt viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken und damit auch die Stromkosten zu reduzieren. In diesem Blogartikel zeige ich dir einige Tipps zum Stromsparen, die du einfach im Alltag umsetzen kannst.

Warum Strom sparen?

Stromsparen bedeutet nicht nur, dass wir Geld sparen, sondern auch, dass wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ein Teil des in Deutschland produzierten Stroms stammt nach wie vor aus fossilen Brennstoffen wie Kohle und Erdgas. Je weniger Strom wir verbrauchen, desto weniger Treibhausgasemissionen entstehen. Stromsparen hilft also, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Die größten Stromfresser im Haushalt

Sie sind in jedem Haushalt zu finden und verbrauchen teilweise sogar Strom, wenn sie nicht in Betrieb sind: Stromfresser. Sie können einen erheblichen Anteil am Stromverbrauch deines Haushalts ausmachen und unnötig hohe Stromkosten verursachen. Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören:

  • Fernseher und Unterhaltungselektronik: Fernseher gehören oft zu den größten Stromfressern im Wohnzimmer. Auch ausgeschaltet verbrauchen sie noch Strom, solange sie an der Steckdose hängen. Achte auch darauf, Geräte wie Laptop oder Tablet auszuschalten, wenn du sie nicht nutzt.
  • Geräte im Standby: Viele Geräte wie Spielekonsolen und Router verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Um den Standby-Verbrauch zu vermeiden, schalte sie komplett aus, wenn sie nicht in Benutzung sind.
  • Kühl- und Gefriergeräte: Sie laufen rund um die Uhr und verbrauchen rund ein Fünftel des gesamten Stroms im Haushalt. Stelle sicher, dass die Türen dicht schließen und die Geräte auf der richtigen Stufe eingestellt sind.
  • Beleuchtung: Herkömmliche Glühbirnen verbrauchen viel Energie. Auch hier hilft es, das Licht auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird.

Die besten Stromspartipps

  • Standby-Modus von Geräten deaktivieren: Viele Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus noch Strom. Wer den Standby-Modus konsequent vermeidet, kann bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs einsparen.
  • Smart-Home-Systeme nutzen: Mit Smart-Home-Systemen lassen sich Geräte automatisch und aus der Ferne steuern. So kannst du zum Beispiel den Standby-Modus automatisch abschalten oder Heizung und Licht effizienter steuern.
  • LED-Lampen verwenden: LED-Lampen verbrauchen deutlich weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.
  • Kühlschrank und Gefrierschrank richtig einstellen: Ein zu hoch oder zu niedrig eingestellter Thermostat erhöht den Stromverbrauch. Stelle den Thermostat auf die empfohlene Stufe aus der Bedienungsanleitung. Achte außerdem darauf, dass die Türen richtig schließen und der Abstand zur Wand für eine gute Belüftung ausreicht.
  • Auf das EU-Energielabel achten: Beim Kauf neuer Geräte gibt das EU-Energielabel Auskunft über Energieverbrauch und Effizienz. So findest du besonders sparsame Geräte.

Stromfresser im Haushalt: Tipps, um Stromkosten zu reduzieren

Kosten sparen durch eigene Stromproduktion

Eine weitere Möglichkeit, Stromkosten zu senken, ist ein Balkonkraftwerk. Gerade für Mieter sind Mini-Solaranlagen eine gute Option, da sie sich flexibel an- und abmontieren lassen und keine feste Installation erfordern. Mehr dazu liest du im Ratgeber Balkonkraftwerk in der Mietwohnung. Ob Mieter oder Eigentümer: Mit einem Balkonkraftwerk erzeugst du deinen eigenen Solarstrom und senkst deine Stromkosten, ohne viel investieren zu müssen. Was ein Set kostet, erfährst du im Überblick Was kostet ein Balkonkraftwerk? Auch wenn ein Balkonkraftwerk nicht den gesamten Strombedarf deines Haushalts deckt, kann es deine Stromrechnung spürbar entlasten.

Achte beim Kauf auf Leistung, Größe und Gewicht, damit das Balkonkraftwerk zu deinem Balkon und deinem Bedarf passt. Auch eine einfache Montage ist ein wichtiger Faktor. Übrigens lassen sich Balkonkraftwerke nicht nur am Balkon anbringen, sondern auch auf der Garage, an der Wand oder im Garten.

Wichtig ist außerdem die Anmeldung: Dein Balkonkraftwerk meldest du kostenlos und vereinfacht im Marktstammdatenregister an. Wie das geht, zeigt unsere Anleitung Balkonkraftwerk anmelden. Informiere dich vor dem Kauf auch über mögliche Förderprogramme in deiner Stadt oder deinem Bundesland.

Eine der wichtigsten Fragen vor dem Kauf ist die nach der Amortisation. Sie hängt von der Größe der Anlage, deinem Strompreis und deinem Verbrauch ab. In der Regel hat sich ein Balkonkraftwerk nach wenigen Jahren bezahlt gemacht. Wie schnell das bei dir geht, berechnest du mit unserem Rechner zur Amortisation von Balkonkraftwerken.

Fazit

Stromsparen bedeutet nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Auch wenn wir als Einzelne nicht die gesamte Stromproduktion beeinflussen können, können wir unseren Energieverbrauch reduzieren. Mit einem eigenen Balkonkraftwerk leistest du zusätzlich einen kleinen Beitrag zur Energiewende.

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